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Baby – Der Stokke Tripp Trapp

Heute erzähle ich euch, warum ein Hochstuhl schon direkt nach der Geburt praktisch und toll ist!

Ein Hochstuhl? Ein neugeborenes Baby kann doch noch gar nicht sitzen?!

(Bild via www.stokke.de)

Werden vielleicht viele fragen und sagen. Aber mit dem Stokke Tripp Trapp ist es anders. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hochstühlen kommt er mit verschiedenen Aufsätzen daher. Der erste ist von der Geburt an bis ungefähr zum 6. Lebensmonat nutzbar, je nach dem, wann das Baby wirklich frei und selbstständig sitzen kann.

Durch den Neugeborenenaufsatz sitzt das Baby nicht wirklich, sondern hat immer noch eine halbliegende Position. Dadurch wird Babys Rücken geschont und die Muskulatur nicht überanstrengt. Dank der Gurte ist es sicher und kann nicht stürzen.

Vielleicht fragen sich nun noch einige, warum ich mein Baby in den Hochstuhl (mit Aufsatz) setze, wo es doch noch lange lange nichts isst und nur die Flasche bekommt oder gestillt wird.

Das Baby kann so schon früh am gewöhnlichen Familienleben teilnehmen, zu dem eben auch die Mahlzeiten am Esstisch gehören. Hierbei ist das Baby der Mama und dem Papa nah, hat Blickkontakt zu uns und findet es häufig, sobald das Sichtfeld entsprechend ausgereift ist, auch noch sehr interessant, was da so auf dem Tisch passiert und was wir so tun.

Mira hat zum Beispiel schon recht früh angefangen uns nachzuahmen. Sie fing an ihre Hand zum Mund zu führen, und direkt wieder zurück. Da zwischen sah es so aus, als ob sie von ihrer Hand abbeißen würde. Wenn das nicht schon die ersten Übungen für das spätere alleine Essen sind?! 😉

Außerdem ist es auch einfach sehr praktisch für uns. Ich liebe es zwar mein Kind auf dem Arm oder Schoß zu halten, aber während der Mahlzeiten entwickelt es sich mit steigender Aktivität von Mira eben auch zu einer schweren Aufgabe, sich ein Brötchen zu schmieren oder andere Gerichte zu sich zu nehmen. Im Hochstuhl fühlt sich Mira trotzdem bei uns, sie fühlt sich darin sogar so wohl, dass sie manches mal während unserer Mahlzeiten, in denen mein Mann und ich über den Tag reden, einschläft.

Da Mira eben gerne „dabei“ ist und neugierig ist, kann ich sie so auch mitnehmen, wenn ich in der Küche zugange bin oder auch mal im Badezimmer putze. Falls es ihr doch einmal zu langweilig wird, gibt es die Befestigung für ein Spielzeug, hier ist vor allem ihr Tukan aus dem Dschungel angesagt.

Seit Ende November habe ich mit der Beikost begonnen und natürlich isst Mira auch für ihre Breimahlzeiten im Hochstuhl. Häufig sehe ich Mamis bei Instagram, die ihr Baby auf dem Schoß oder Arm füttern. Für die Milch war es für mich völlig normal und auch sehr wichtig, schließlich stillte ich nicht sondern gab die Flasche. Aber nun für den Brei ist mir der Stuhl lieber, schließlich prustet Mira auch mal los, oder hat den Mund oder die Hände dreckig – auf dem Arm hätte ich wohl schon einiges meiner Kleidung aussortieren können, dank Breiflecken. So ist natürlich beim prusten immer noch eine Chance da mich zu treffen, aber sie ist minimiert.

Ich weiß gar nicht, ob es allen Hochstühlen gegeben ist, sie mit jeweiligen Neugeborenenaufsätzen schon von Geburt an nutzen zu lassen, habe es aber zumindest schon von ein bis zwei anderen Marken gehört. Was aber meiner Meinung nach noch seltener ist, ist dass man den Stokke noch viele weitere Jahre(!!) nutzen kann. Nach dem Neugeborenenaufsatz gibt es die Möglichkeit ihn zu einem normalen Hochstuhl umfunktionieren und ihn mit den Jahren dann immer weiter anzupassen und schlussendlich noch selbst als Erwachsener darauf sitzen zu können. In wie weit man sein Kind dann tatsächlich noch darauf sitzen lässt, auch wenn es schon die Größe für einen normalen Stuhl hätte bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

(Bild via www.stokke.de)

Wir sind auf jeden Fall froh, ihn zu haben, da wir ihn auch schon beim Nichtenkind in Action sehen konnten. Von ihren Eltern bekamen wir das gute Stück übrigens zur Geburt geschenkt – Danke 🙂