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Review Babyshopping – Babyphone Philips Avent DEC-T SCD560/00

Heute möchte ich euch wie versprochen eine Review zu unserem Babyphone geben.

In diesem Post hier habe ich euch damals erzählt, was uns an einem Babyphone wichtig war. Unsere Meinung entstand da zum einen aus unserer Vorstellung heraus, wie es wohl mit einem Baby sein könnte und was dann eventuell praktisch, hilfreich oder nützlich wäre, zum anderen durch das, was wir bereits durch unsere Schwagerfamilie erfahren hatten.

Jetzt, da Mira zwei Monate auf der Welt ist, haben wir schon einen anderen Blickwinkel.

Als allererstes muss ich sagen, dass das Philips Advent DEC-T SCD560/00 grundsätzlich wirklich ein gutes Produkt ist und ich an dem Gerät so nichts auszusetzen habe. Es gibt die Geräusche weiter und darauf kommt es an.

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Als ich frisch schwanger wurde, meinte eine Arbeitskollegin zu mir: „Kauft euch in jedem Falle ein Babyphone mit Kamera!“ Damals dachte ich, ach was, das tut nicht Not. Nun irgendwie nahm ich an, dass Babys still sind, wenn sie schlafen. Pustekuchen.

Babys produzieren im Schlaf eine ganze Menge an Geräuschen und mal abgesehen davon, dass sich eine hälfte so anhört, als ob es vielleicht grade erbricht, so klingt die andere Hälfte nach wachem Baby. Das ganze hat zur Folge, dass Mama oder Papa bei jedem Geräusch ins Zimmer gehen und schauen was los ist. Meistens ist gar nichts los und meistens schläft das Baby auch. Aber es ist natürlich eine Frage der Zeit, wie lange der Schlaf anhält, wenn man ständig ins Zimmer geht. Mira hat zwar an sich einen tiefen Schlaf, aber auch der ist irgendwann durch Geräusche und Erleuchtung vorbei.

Natürlich ließe sich die Sensibilität des Babyphones herunterschrauben, sprich nicht jedes Räuspern und schmatzen wird weitergeleitet. Aber als Erstmalseltern ist man doch noch sehr ängstlich um sein Baby und wenn es dann Abends schon 2 Stunden vor uns zu Bett geht, will man doch irgendwie alles mitbekommen.

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Zu Anfang haben wir einfach unsere Handys mit entsprechenden Apps ausgestattet und eines davon in Ihr Bett gestellt. Aber das mit dem Hinstellen und ausrichten ist natürlich etwas problematisch.

Wir haben uns nun via Amazon eine günstige Überwachungskamera gekauft, die WLan hat und einen Nachtsichtmodus besitzt. So können wir via Handy oder Laptop unsere Mira beobachten zu den Tönen, die uns das Babyphone übermittelt.

Meine Arbeitskollegin hatte also Recht 😉

Das Philips Avent Babyphone gibt es natürlich auch mit einer Kamera hier zu finden.

Ansonsten war es uns wichtig, ein Nachtlicht zu besitzen. Dies ist tatsächlich auch praktisch. Wenn ich Miras Schnuller im Bett suche oder man in der Nacht schnell mal nach ihr schauen möchte. Häufig las ich die Empfehlung, dass man dem Baby das Nachtlicht die Nacht anlassen solle, um ihm Sicherheit zu geben. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass dies auf Mira nicht zu trifft. Entweder war sie ganz auf die Schatten, die das Licht an die Decke warf, konzentriert oder sie starrte in das Licht selbst hinein. Es verbesserte jedoch ihren Schlaf nicht.

Das Licht ist also eine Funktion, die derzeit nur wir nutzen, vielleicht wird sie nützlicher, wenn Mira etwas älter ist und Licht ansich versteht.

Das Babyphone besitzt auch einige Gute Nacht Lieder, die ggf auch von der Elternstation her angeschaltet werden können. Die Melodien mag ich sehr gerne und sie sind auch für mich einschläfernd. Mira reagiert zur Zeit aber noch nicht so sehr mit Müdigkeit auf Musik, es hat sie auch nicht bei Unruhe beruhigt. Hier haben wir mit dem MyHummy sehr gute Erfahrungen gemacht. Es mag sein, dass dies eine reine Gewohnheitssache ist oder eben auch später besser von ihr angenommen wird. Wir werden sehen 🙂

Über die Temperaturanzeige freue ich mich immer noch, vielleicht liegt es an den Hormonen, aber meine Wärme-Kältegefühl ist absolut an den Ist-Temperaturen vorbei, eigentlich ist mir dauernd kalt und ich würde Mira nach meinem Gefühl nachts viel wärmer einpacken wollen und damit einen Faktor setzten, der den plötzlichen Kindstod beeinflussen könnte.

Das Akku hält gefühlt gut, ich habe hier noch nicht die Zeit gestoppt und da unsere Wohnung überschaubar groß ist, kann ich auch nicht sagen, ob die Stromsparfunktion bei geringerer Distanz tatsächlich funktioniert.

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Die Kritikpunkte, die ich hier also geäußert habe, sind also keine echten Kritikpunkte am Phone. Manche Funktionen werden einfach nur anders genutzt als vorher vermutet, wobei ich denke dass das nur aktuell so ist. Später wird das Nachtlicht gewiss seine eigentliche Funktion erfüllen und vielleicht lernt Mira Schlaflieder ebenso lieben. Bezüglich der Kamera haben wir für uns eine jetzt vorerst funktionierende Lösung gefunden. Vielleicht werden wir uns aber doch noch ein Gerät besorgen, welches diese Funktion beinhaltet, denn wenn Mira irgendwann in ihrem Zimmer schläft und wir das Babyphone auch über Nacht nutzen, wäre es unpraktisch das Laptop die ganze Nacht Laufen zu lassen, oder das Handy.

Ansonsten sind wir absolut zufrieden mit den Babyphone von Philips und ich kann es ansich auch nur jedem weiter empfehlen. Wer ein Babyphone ohne Kamera benötigt ist hiermit sehr gut bedient 🙂