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Baby – Die Wahl des Kinderwagens und des Autokindersitzes

Ist man schwanger, so kommt früher oder später auch die Frage nach der Wahl des Kinderwagens auf. Informiert man sich dann im Handel bzw. auf einer Babymesse wird man förmlich von Herstellern überschlagen. Es gibt so viele verschiedene Hersteller, dazu dann noch so viele verschiedene Modelle, so dass man sich erst mal ziemlich verloren vorkommt…

Dazu kommt dann noch, dass es äußerst praktisch ist, wenn der gewählte Kinderwagen kompatibel mit dem ausgewählten Autokindersitz ist. Leider passt nicht jeder Kindersitz auf jedes Kinderwagengestell. Mit Glück gibt es dann noch  Adapter, um das, was nicht passt, passend zu machen. Aber manchmal gibt es das eben nicht.
Grundsätzlich muss man natürlich schauen, welches Budget man zur Verfügung hat und als zweites, was ist mir wichtig an meinem Kinderwagen. Welche Wege werde ich mit ihm befahren, welche Ansprüche habe ich.
Preislich ist tatsächlich alles möglich. Eine Arbeitskollegin kaufte zum Beispiel ein Komplettset, welches Kinderwagen mit Schale und Buggy, Wickeltasche und Kindersitz beinhaltet. Das gesamte Set kostete glaube ich keine 150€. Nach oben hin ist natürlich keine Grenze gesetzt, so gibt es eben auch Modelle, die mehrere Hundert oder sogar weit über 1000€ kosten.
Dank dem Internet, hat man natürlich schon eine tolle Möglichkeit, sich über die verschiedenen Marken und Modelle zu informieren, Meinungen und Bewertungen durchzulesen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben uns für den Stokke Xplory entschieden.
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Warum?
Uns war wichtig, das der Kinderwagen klein und Platzsparend ist, da wir das Gestell schlecht im Hausflur stehen lassen können und auch in der Wohnung leider keine Abstellkammer haben oder einen so riesigen Flur. Das Gestell wird, voraussichtlich (wenn es sich nicht nachher im praktischen Gebrauch anders als besser erweist) in einer Nische im Kinderzimmer zwischen Schrank und Wand stehen.
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Wahrscheinlich werden wir mit dem Kinderwagen vor allem feste Gehwege befahren und für diese ist er super wendig zu fahren. Die Vorderräder lassen sich entweder so einstellen, sodass sie 360° Grad drehbar sind, was das Lenken eben besonders einfach macht. Aber es ist auch möglich, die Räder festzustellen, je nach befahrenem Untergrund.
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Eine andere Freundin zum Beispiel kennt eine frische Mama, die vor allem Wald und Feldwege befährt. Gewiss eignet sich auch hierfür der Stokke Xplory, aber vielleicht sind da etwas größere Modelle mit anderem Gestell praktischer.
Wir haben den Xplory auch mit zusätzlichem Gewicht ausgetestet, anstatt ihn nur leer zu fahren, einfach um das Gewicht des Babys oder des Kindes zu imitieren. Und auch so konnte man den Xplory super mit einer Hand bedienen. Das klingt nun sehr lapidar, ist man aber vielleicht grade Einkaufen und hat in der Hand die Einkaufsliste, was bei mir das Handy ist, oder hat zusätzlich noch eine Tasche in der Hand, so denke ich ist es von Vorteil, wenn man den Wagen auch einhändig fahren kann.
Das Besondere am Xplory ist, dass das Baby sehr hoch liegt bzw später sitzt.  Die Schale bzw der Buggyaufsatz können weit nach oben verstellt werden (aber natürlich auch nach unten 😉
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Vorteil dessen ist, wenn das Baby anfangs ja natürlicher Weise noch nicht ein so großes scharfes Blickfeld hat, dass es die Mama oder den Papa hier viel ehr erkennen kann. Das gibt ihm also Sicherheit und ich könnte mir vorstellen, dass es so auch Ruhiger ist. Später im Buggy sitzt das Kind hoch genug, um die Welt entdecken zu können. Bei vielen anderen Kinderwagen mit Buggyaufsatz ist es so, dass das Kind recht tief sitzt und bis auf Beine nicht viel sieht. Außerdem bin ich Bspw im Restaurant nicht zwingend auf einen Kinderstuhl angewiesen, denn der Buggy lässt sich dann so aufrichten, dass das Kind prima am Tisch mit sitzen kann.
Preislich spielt die Marke Stokke schon in der oberen Klasse mit, allerdings kann man sich hier überlegen, dass man, wenn die Kinderplanung dann abgeschlossen ist, hier zumindest noch einen guten Preis erwirtschaftet, wenn man ihn weiter verkauft.
Eine weitere Eigenschaft, die praktisch für Paare ist, wo der eine Partner deutlich größer als der andere ist, ist dass sich der Griff in der Höhe einfach und schnell anpassen lasst, so wie es am besten zu mir und meiner Körpergröße passt. Der Griff lässt sich auch in einen gewissen Winkel neigen, so dass bequemes Fahren eigentlich kein Problem seien sollte 😉
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Ebenso wichtig bei heutigen Erkenntnissen des plötzlichen Kindstodes ist, dass sich bei der Babyschale das Verdeck zur besseren Luftzirkulation wiederrum zu 1/3 öffnen lässt, allerdings durch ein Moskitonetz geschützt ist. So wird verhindert, dass an warmen Sommertagen die Hitze innerhalb gestaut wird.
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Das Verdeck lässt sich natürlich auch herunterklappen, die vordere Kappe kann entweder aufstehen, oder nach innengeneigt geklappt werden oder sogar entfernt werden – ebenso lässt sich das gesamte Verdeck via Reißverschluss entfernen.
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Die Wanne ist wunderbar weich gepolstert, so dass das Baby keine gesonderte Unterlage oder ähnliches benötigt.
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Dank der großen Wickeltasche, auf die ich gesondert nochmal eingehen werde, sobald sie in Nutzung ist, und der geräumigen Tasche in der Front bietet der Stokke Xplory auch ohne Korb genügend Stauraum für Einkäufe oder sonstiges.
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Zu guter Letzt, gefällt uns einfach das Design extrem gut. Sportlich, modern, nicht klobig.
Den Kindersitz fürs Auto haben wir ebenso von Stokke gewählt, die mit BeSafe zusammenarbeiten. Es ist der Stokke iZi Go Modular by BeSafe.
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So benötigen wir keinerlei Adapter, um die Sitz auch auf dem Kinderwagengestell nutzen zu können. Da er von der selben Marke ist, passt er farblich auch perfekt zu unserem Kinderwagen, was natürlich kein ausschlaggebender Punkt ist, aber trotzdem eine schöne Eigenschaft.
Überzeugt hat uns hier, dass das Baby im Auto rückwärts fährt, was laut aktuellen Erkenntnissen die sicherste Variante ist, im Falle eines Unfalls. Zusätzlich besitzt der Kindersitz eine Kappe, die an der Seite des Sitzes angebracht wird, die bei der Autotür liegt. Sie schützt im Falle eines seitlichen Aufpralls nochmal vor Extraerschütterungen.
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Ebenfalls praktisch, wenn auch nicht lebensnotwendig: Die Gurte werden per Magnet gehalten, wenn ich das Baby in die Schale setzen will. So kann es nicht passieren, dass der Wurm erst mal unbequem auf den Gurten Platz nehmen muss und ich unnötig an ihm wieder herumfummeln muss. Zum einen sind Babys davon denke ich eh nicht begeistert, zum anderen, wenn es vielleicht grade schläft, merkt es so gar nicht, dass ich es hineinsetze.
Übrigens besitzt die Babyschale einige Innenpolster, die zu Anfang dafür sorgen, dass das Baby fest und sicher drinsitzt, das Köpfchen gestützt und gehalten wird.
Natürlich lassen sich alle zusätzlichen Innenpolster an die Größe des Babys anpassen, so dass man ihn bis zu einer Körpergröße von 75cm nutzen kann, was ca. 12 Monaten entspricht.
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Der Stokke iZi Go Modular by BeSafe besitzt außerdem ein super großes Verdeck zum Schutz vor die Sonne, mit LSF 50, trotzdem wurde darauf geachtet, dass die Luft weiterhin gut zirkulieren kann, so dass keine Überhitzung entstehen kann.
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Die grünen Punkte an der Autoschale zeigen einem, sowohl am Kinderwagengestell, als auch im Auto, ob der Sitz richtig angebracht ist. Ebenso gibt es einen Punkt, der grün wird, wenn der Sitz ohne Isofixhalterung gegurtet wird.
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Vom Gewicht her liegt der Kindersitz bei 4,4 kg. Es sei gesagt, dass es natürlich andere Kindersitze gibt, die weniger wiegen und gewiss werde ich später einmal stöhnen, wenn mein Baby an Gewicht zugelegt hat und das Gesamtpaket dann umso schwerer zu tragen ist. Aber zum einen habe ich ja immer die Möglichkeit, das Kinderwagengestell zum Transport zu nutzen. Außerdem ist mein persönliches Gefühl einfach besser, wenn ich einen etwas wuchtigeren Sitz habe, dass dieser im Falle eines Falles einfach ein bisschen mehr aushält. Dies ist aber nur mein persönliches Gefühl und soll absolut keine Wertung sein, wenn sich jemand für andere Marken entscheidet. Letzten Endes müssen alle Sitze ihre Sicherheitsstandards erfüllen, um überhaupt auf den Markt zu kommen! 
Natürlich lassen sich alle Stoffteile sowohl am Kinderwagen, als auch am Kindersitz abnehmen und waschen, aber ich nehme an, dass dies Standard bei allein Marken und Modellen sein sollte.
Nun ist es nicht mehr lange hin, und wir können sowohl Kinderwagen als auch Kindersitz in Aktion testen. Ich weiß, ich wiederhole mich wenn ich sage, wie schnell doch die Zeit vergeht!
Natürlich werde ich euch, nach vorangeschrittener Zeit berichten, ob sich der Kauf gelohnt hat, so wie ich es auch mit allen anderen Dingen tun werde, die ich hier vorgestellt habe. 