www.Katolies-Welt.de

Meine kleine große Welt – Outfits, Ershopptes und Erlebtes

Schwangerschaft – Ernährung

Sobald man schwanger ist und sich entsprechende Apps herunter läd, welche einem täglich bis wöchentlich Infos zum entstehenden Leben und seinem Körper geben, so wird man immer wieder mit einem Thema konfrontiert: gesunde Ernährung.

Die gesunde Ernährung ist so wichtig, da sie zum einen ein Garant für die optimale Entwicklung des Babys ist, denn wenn dem Baby über die mütterliche Ernährung alle nötigen Vitamine und Nährstoffe mitgegeben werden, kann ein gutes Wachstum und eine gute Entwicklung gefördert werden.

Aber auch der lästigen Gewichtszunahme kann etwas entgegengewirkt werden. Natürlich nimmt eine Frau während der Schwangerschaft zu, aber der Irrglaube, eine werdende Mami müsste für zwei Essen ist ja schon längst aufgehoben. Denn als werdende Mama steigert sich der Energieverbrauch nur minimal. Viel wichtiger ist eben die Qualität des Essens.

Ich muss zugeben, da ich das erste Schwangerschaftsdrittel doch stark von Übelkeit und Erbrechen gebeutelt war, habe ich bewusst weniger darauf geachtet, einfach deshalb, weil mir wichtiger war, dass das essen inne blieb. Mein hartes Training all die Monate vor der Schwangerschaft fleißig Wasser trinken zu können war hinüber. Stattdessen bin ich auf Tee ausgewichen, um nicht ständig nur zuckerhaltiges zu mir zu nehmen. Da ich aber nicht nur dies trinken konnte, habe ich ebenso Säfte getrunken, wobei ich darauf geachtet habe, dass der Fruchtsaftgehalt hoch war und nicht nur aus Konzentrat bestand. Immerhin habe ich so meinen Kalorienbedarf ein wenig gedeckt und vielleicht ja sogar ein paar Vitamine zu mir genommen.

Generell wird, wie auch jedem anderen Menschen empfohlen, auf Vollkornprodukte zurückzugreifen. Während der Übelkeitsphase muss ich auch hier zugeben, dass mir absolut nicht danach war. Tatsächlich habe ich doch mehr das gegessen, worauf ich Hunger hatte. Ich finde es auch vollkommen in Ordnung so. Da ich in dieser Phase eh etwas an Gewicht verlor, wobei ich nun körperlich aber auch zuvor nicht am Hungertuch nagte, denke ich war dies auch ok. Alle Untersuchungen unseres Babys zeigen mir auch, dass sie wochengerecht entwickelt ist, keinerlei Fehlbildungen oder Behinderungen hat. Ganz so falsch scheint mich also mein Körper nicht geleitet zu haben. Immerhin habe ich auch großen Appetit auf Obst verspürt, was von all meinen Apps und sonstigen Infoseiten zum Thema Ernährung und Schwangerschaft empfohlen wird.

Gewisse Stoffe wurden mir direkt am Anfang der Schwangerschaft von meiner Gynäkologin empfohlen, diese zusätzlich einzunehmen.

So nehme ich Folsäure, Jod und Magnesium aus der Apotheke ein. Dies fördert ebenso eine gesunde Entwicklung des Babys bzw lockert die Muskeln und Strukturen im Körper, damit das Kind sich genügend Platz im Bauch verschaffen kann.

Ebenso wichtig sind Omega-3-Fettsäuren. Sie verhelfen der (werdenden) Mama zu  besserer Laune und arbeiten gegen den Babyblues oder postpartale Depressionen. Für die Entwicklung des Babyhirns sind sie ebenso maßgeblich verantwortlich. Außerdem sollen sie die motorischen und kognitiven Fähigkeiten des Babys verbessern. Omega-3-Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren, welche unser Körper nicht selbst herstellen muss. Um den Bedarf zu decken kann man zum Beispiel Fisch essen, wie Lachs oder Hering. Ich persönlich war aber nie besonders guter Fischesser. Bis auf mal eine Fischfrikadelle oder etwas Sushi war da mit Fisch nie viel bei mir los. Ich ekel mich tatsächlich vor den meisten Fischgerichten.

Daher habe ich überlegt, wie ich sonst an die wichtigen Omega-3-Fettsäuren herankomme. Meine Lösung ist Leinöl gewesen. Zwei Teelöffel bis ein Esslöffel sind hier ausreichend, um den Bedarf zu decken.

Meine alte Dame, die ich einst betreute, aß immer gerne Pellkartoffel mit Quark und dazu immer Leinöl.

Je nachdem, wie unser Tag aussieht, bzw was wir an Essen geplant haben, schaue ich also immer, wo ich etwas von dem Öl unterbringe.

Das Öl hat einen leicht nussigen Geschmack und macht sich daher in vielen Gerichten gut. Da wir häufig abends auch nur Brötchen essen, habe ich es mir angewöhnt, das Öl ggf. schon in meinem Frühstück mit unterzubringen.DSC_7515

Derzeit frühstücke ich gerne Naturjoghurt, Banane und/oder anderes Obst und etwas Müsli. Im Joghurt untergemischt, fällt das Öl geschmacklich gar nicht auf, zudem decke ich so schon am Morgen meinen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren.

DSC_7517 DSC_7518

Jetzt im zweiten Schwangerschaftsdrittel bin ich auch wieder dem Wassertrinken treu geworden, um mir nun, wo ich wieder normale Mengen esse, nicht durch die Getränke unnötige Energie zuzuführen.

DSC_7519

Das Vitalis Roasted Müsli mag ich gerne, es hat nicht so viel Zucker wie herkömmliche Knuspermüsli, knuspert aber dennoch beim kauen und gibt dem Joghurt-Obstgemisch noch einen besonderen Geschmack. Hier reichen mir zwei bis drei Esslöffel – schließlich wollen wir es ja nicht übertreiben 😉

Ab und an toppe ich mir mein Frühstück dann noch mit ein paar Kokosflocken oder Zimt, je nachdem wie ich lustig bin. So komme ich prima über den Vormittag/Mittag und bin angenehm satt. Meist gibt es dann bei 14 Uhr herum noch eine Scheibe Schwarzbrot und /oder ein paar Weintrauben. Und dann eben zuletzt das Abendessen/-Brot mit meinem Schatz.

DSC_7520

Aber das Leinöl lässt sich auch prima als Öl für Salatdressing nutzen, nur zum Braten oder Frittieren ist es eben nicht geeignet.

Ansonsten gilt es ja in der Schwangerschaft vor allen auch darauf zu achten, was man eben NICHT essen darf. Rohes Fleisch oder Fisch, ebenso wie rohe Eier könnten Lieferanten für Salmonellen, Toxoplasmose und Listerien sein, ebenso Rohmilchkäse fällt raus.

Einige Produkte zu meiden, fiel mir bislang nicht schwer, so zum Beispiel Salami, da sie vor allem im ersten Drittel ein starker Auslöser für Übelkeit und Erbrechen war. Ich kann also nicht behaupten „scharf“ drauf zu sein.

Was mir schon arg fehlt ist ein ordentliches Mettbrötchen….oder Sushi. Ok, immerhin bietet der Japaner ja auch vegetarisches Sushi an, das hilft mir gegen meinen Heißhunger darauf 😀

Aber gut, man weiß ja, wofür man verzichtet, das entschädigt ja so einiges.

Und natürlich gibt es auch Tage an denen man mal so richtig Appetit auf etwas ungesundes hat. So gab es bei uns gestern Abend McDonalds. Aber ich denke auch in der Schwangerschaft gilt das selbe, wie für jeden unschwangeren Menschen, der sich gesund ernährt. Auch hier macht es die Balance. Schließlich isst man solch eine Bombe nicht jeden Abend.

Bis jetzt kann ich nicht klagen, meine Gewichtszunahme hält sich noch absolut im Rahmen, was denke ich bestätigt, dass ich bislang gut und ausreichend aß.

Schauen wir mal, was da noch so kommt 😉