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Meine kleine große Welt – Outfits, Ershopptes und Erlebtes

Schwangerschaft – Die „Nebenwirkungen“ ;)

Eine Schwangerschaft bringt ja doch so einiges Neues mit sich. Dabei meine ich gar nicht zwingend das Baby an sich, die Einkäufe hierfür und den späteren neuen Tagesablauf.

Und dieser Post soll nun gar nicht nach Mitleid fischen, sondern hält lediglich ein paar Gedankegänge fest 🙂

Schon während der Schwangerschaft verändert sich einiges am Körper.

Am Anfang natürlich hormonbedingt die Übelkeit und das Erbrechen, welches in den meisten Fällen im zweiten Schwangerschaftsdrittel aufhört (hoffentlich), dann kommt die Müdigkeit dazu oder auch die verstopfte Nase.

Verstopfte Nase? Ja, ihr lest richtig. Tatsächlich ein Symptom, welches ich nie nie nie einer Schwangerschaft zugeordnet hätte, aber man lernt ja dazu 😉

Wo wir schon dabei sind, der Darm macht in der Schwangerschaft auch gerne mal was er will und von Sodbrennen fange ich gar nicht erst an zu reden 😉

Ziemlich zeitig spürte ich schon den Ischias piksen und mit Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels fing ich an zu erblühen. Und es ist nicht grade rosig, wenn man mit Ende 20 nochmal zum Teenager mutiert, was das Hautbild angeht. Selbst als Teenager hatte ich nie so viele Pickel, Mitesser und Hautunreinheiten wie nun.

Generell bin ich sehr gespannt, wie ich mich persönlich nach der Schwangerschaft wahrnehmen werde, welches Körpergefühl ich besitzen werde, immerhin möchte ich natürlich gebären und so ein Baby hat schließlich seine Größe und eine Geburt ist doch ein ziemlich einschneidendes Erlebnis.

Es gibt ja auch so Nebenwirkungen, die nicht zwingend mit dem Wechsel oder der Gewohnheit der Hormone bzw mit der Geburt des Kindes verschwinden.

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Etwas worauf wohl alle werdenden Mamas warten – mich eingeschlossen, ist das wachsende Babybäuchlein. Jetzt so langsam kommt es bei mir in Wallung, am Ende des 5. Monats in Richtung 6. Monat hin. Ich freue mich, wenn ich auch genauso respektvoll auf die Zeit nach der Schwangerschaft hinblicke, in der ich den Bauch, der dann noch übrig bleibt, wieder in den Griff bekommen möchte.

Eine weitere Nebenwirkung, auf die sich so einige werdende Mamas freuen, ist der wachsende Busen.

Ich muss sagen, auf Grund meiner OP 2010, war ich mit meinem Busen zufrieden, auch was die Größe anbelangt. Laut meinem Mann ist der Busen schon ordentlich gewachsen und auch mein Maßband sagt so etwas aus. Ich muss sagen, seit einigen Wochen bereits trage ich sowieso nur noch Sport-BHs, sowohl tags als auch nachts, da meine Brust sehr empfindlich war und ist, was Berührungen angeht. Da waren meine normalen BHs einfach schnell unbequem.

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Meine alten BHs habe ich erst mal auf die Seite gelegt, so schnell werde ich sie wohl nicht brauchen, denn nach der Schwangerschaft möchte ich Stillen und entsprechend benötige ich dann Still-BH´s.

Aber ich bin gespannt, was an Volumen in der Brust übrig bleibt, wenn die Schwangerschaft und die Stillzeit vorbei sind. Kann ich dann überhaupt noch einen meiner alten BHs tragen?

Ich muss zugeben, so gut mir mein Busen nach der OP gefallen hat oder gefällt, seit her habe ich immer etwas Probleme, den geeigneten BH zu finden, was die Größe anbelangt. Wo das Körbchen, meiner Meinung nach ein B war, hatte ich Schwierigkeiten den richtigen Umfang zu finden. Egal in welchem Geschäft ich war, und egal wie groß ich den Umfang wählte, der BH schnürte am Rücken gerne mal ein, was vielen Kleidungsstücken total schlimm aussieht und mich locker ein paar Kilo schwerer erscheinen lässt. Zudem erging es mir dann auch oft so, dass je größer der Umfang, desto größer auch das Körbchen, trotz dem selben Buchstaben. Das schaut dann genauso unvorteilhaft aus. Deshalb habe ich mir so ein Set Extraverschlüsse gekauft, die den eigenen BH automatisch etwas vergrößern.

Direkt nach meiner OP habe ich in einem Geschäft eine Verkäuferin gebeten, mir nun meine neue Größe auszumessen, allerdings erschien sie mir auch nicht sonderlich kompetent und naja, was soll ich sagen, ich habe bis dato nie wieder messen lassen. Ich kann nicht mal sagen wieso, denn auch wenn ich nicht aller Welt meinen Busen nackt zeigen muss, so habe ich doch nun nicht mehr das Problem damit, wie einst vor meiner OP. Aber irgendwie kam es nie dazu und irgendwie fand man ja dann doch einen BH der passte oder ich hatte mir durch die Verschlüsse Abhilfe geschafft. Dabei ist es doch eigentlich so wichtig, die richtige Größe zu tragen, denn allein das Dauerhafte tragen eines nicht richtig sitzenden BHs kann durchaus bleibende Schäden im Rücken und Schulterbereich hervorrufen – gerade wenn der Busen eben etwas größer ist.

Deshalb werde ich es zum Anlass nehmen, in ferner Zukunft, wenn mein Baby auf der Welt ist und ich dann abgestillt habe, mir helfen zulassen bei der Wahl des richtigen BHs.

Denn letzten Endes hat nicht nur mein Rücken etwas davon, nein, mein Busen ist dann auch perfekt in Szene gesetzt und ein schönes Dekolleté kann doch ein Outfit schon mal abrunden 😉 Außerdem muss man bedenken, dass der Rücken vor allem nach der Geburt mit dem wachsenden Kind ja noch genügend Arbeit hat, wenn dieses getragen werden muss bzw will!

Auf dem Blog von Hunkemöller sah ich, dass es nun sogar ein Onlinetool gibt, welches mir einige Fragen zu meinem Busen stellt und mir zeigt per Video, wie ich mich richtig vermesse oder von meinem Schatz vermessen lassen kann. Ist ja doch noch die angenehmste Art und Weise, in trauter Zweisamkeit 😉 Im Anschluss daran bietet er direkt die passenden BHs zum Kauf aus dem Onlineshop an. Ausgetestet, ob der mir empfohlene BH tatsächlich auch der Richtige ist, habe ich es nun noch nicht, lohnt ja auch leider Gottes nicht, denn aktuell befindet sich meine Brust ja doch im Wachstum 😉

Andersrum, wenn ich grade so darüber nachdenke, vielleicht war einfach der falsch sitzende BH daran Schuld, dass ich lieber auf die sportlichen Modelle auswich? Empfindlich Brüste habe ich natürlich so oder so, aber wenn vielleicht der BH so richtig richtig gut sitzt, könnte ich ja vielleicht doch noch einige Zeit einen üblichen BH tragen.

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Das würde dann schließlich auch meine Selbstwahrnehmung wieder etwas ändern und vielleicht meinen Schatz erfreuen, denn seien wir mal ehrlich: So besonders sexy ist ein Sport-BH nicht. Und das Thema Selbstwahrnehmung ist während der Schwangerschaft schließlich auch so eine Art Nebenwirkung.

Da fühlt man sich plötzlich gar nicht mehr so hübsch mit oben erwähnten Hautproblemen. Und manchmal macht einem auch der wachsende Bauch angst. Und dank der Übelkeit ist die Motivation sich schick zu machen eh lange Zeit gen Null gesunken, was ihr ja leider Gottes gemerkt habt, Outfitposts wurden zur Seltenheit.

Ich könnte mich hier nun noch lange auslassen. Aber ich bin ja schon zum Thema Busen etwas abgeschweift, weshalb ich nun einen Punkt mache und doch noch ein wenig bei Hunkemöller und den empfohlenen BHs herumschauen werde… 🙂