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Baby & Co – Ersttrimesterscreening

Ist man erstmal schwanger oder hat im näheren Freundes- und Bekanntenkreis jemanden dabei, die schwanger ist, so stellt man fest, dass schon im Laufe der Schwangerschaft eine Menge Kosten auf einen zukommen könnten.

Könnten zum einen, da viele Untersuchungen und allerlei Dinge keine Pflicht sind. Gerade wenn man Jung ist und in der Vorgeschichte keine speziellen Erkrankungen oder Fehlgeburt vorlag, so wird es im allgemeinen nicht für zwingend notwendig gesehen, weitere spezielle Diagnostik durchzuführen.

Könnten aber auch zum anderen, da es schlichtweg darauf ankommt, welche Ärzte man um sich herum hat.

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Ein Beispiel: Im Normalfall zahlt die Krankenkasse in der gesamten Schwangerschaft nur drei Ultraschalluntersuchungen, der Gynäkologe kann natürlich mehr Ultraschalls machen, häufig ist es aber so, dass sich die Gynäkologen hierfür eine Summe X von der Patientin zahlen lässt.

Eigentlich bietet mein Gynäkologe auch eine sogenannte „Flatrate“ für Ultraschall an, damit man mehr als die drei vorgeschriebenen Untersuchungen in Anspruch nehmen kann. Bislang habe ich die Flatrate nicht gekauft – und trotzdem bei jedem Besuch eine Ultraschalluntersuchung erhalten inklusive Bild. Ginge es danach, würde mir nun für die gesamte Schwangerschaft keine Untersuchung mehr zustehen.

Auch hier habe ich schon gewaltige Unterschiede gehört. Die eine werdende Mami muss bei ihrem Doktor gar nichts zahlen und erhält bei jeder der monatlichen Untersuchungen ein Bild ihres Babys. Die nächste muss eine Pauschale von X € zahlen und die letzte eine Pauschale von Y € um eben eine solche Flatrate zu erhalten.

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Und genauso unterscheidet sich dies eben auch beim Thema Ersttrimesterscreening.

Das Ersttrimesterscreening ist eine Untersuchung, durch die bereits Fehlbildungen oder Trisomien festgestellt werden könnten. Stattfinden muss diese Untersuchung zwischen Schwangerschaftswoche 11+0 und 13+6.

Mein Gynäkologe hatte mir hierfür einen Arzt ans Herzgelegt. Gekostet hätte mich diese Untersuchung dort knapp 140€. Auch dieser Preis unterscheidet sich hier von Arzt zu Arzt. Da ich bereits meine Hebamme schon ausgewählt habe, hatte ich das Glück in meinem Kennlerngespräch mit ihr einen Tipp bekommen zu haben. Nämlich dieses Ersttrimesterscreening bei einem anderen Doktor machen zu lassen, bei diesem kostet diese Untersuchung mich nichts – denn er rechnet dies mit der Krankenkasse ab.

Also habe ich bei diesem entsprechenden Doktor angerufen und nachgehakt und tatsächlich ist es so: Diese Untersuchung kostet mich hier keinen Cent.

Als der Tag der Untersuchung kam, habe ich den Doktor gefragt, wie es sein kann, dass andere Ärzte mir so viel Geld berechnen wollen und er nicht?!

Es hat hier wohl etwas mit der Qualifikation zu tun. Auf Grund seiner speziellen Qualifikation kann er dies direkt mit der Kasse abrechnen. Ich will damit keines Falls ausdrücken, dass andere Gynäkologen nicht in der Lage sind diese Untersuchung durchzuführen. Auch diese haben sich ihre Qualifikation erlangt, aber nichts desto trotz können sie es eben nicht mit der Kasse abrechnen und verlangen dann natürlich das Geld von ihren Patientinnen.

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Ich will nun keinesfalls geizig wirken bezüglich meines ungeborenen Kindes, aber im Laufe der Zeit kommen doch genügend Kosten zu auf die werdenden Eltern. Warum also nicht ggf Geld sparen, wenn es möglich ist?

Ich möchte einfach nur allen werdenden Eltern oder die, die den Wunsch haben in nächster Zeit ein Baby zu zeugen den Blick öffnen, sich zu informieren, das fängt schon beim Gynäkologen für die normalen Standartuntersuchungen an, geht weiter bei den Hebammen, die als Rufsbereitschaftspauschale ihren Preis selbst wählen dürfen (in meiner Region werden 250€ durch die Kasse getragen) und hört eben bei den speziellen Untersuchungen auf. Fragt also nach und nehmt nicht alles als gegeben hin!